Rinella Beach

Diesmal mit der Bushaltestellen Lotterie den Bus Nummer 3 erwischt. Manchmal lasse ich den aus, weil das der Bus in die Arbeit ist und ich nicht auch noch in der Freizeit dahin will.

Habe dieses komische Gefühl auch untersucht. Ich arbeite ja gerne. Gut, ich kann nach der Arbeit auch einfach hier ins Meer springen. Hab ich schon öfter gemacht und ist lustig.

Also heute an der üblichen Bushaltestelle ausgestiegen, aber nicht zur Mittagsbucht oder nach Xhajra sondern zur Rinella Bay gelaufen.

Eine kleine feine Bucht mit Blick auf Valletta. Das Publikum, so die typischen Leute aus Valletta, die mit dem Piratenblut.

Also alles in allem – ich komme wieder.

Bushaltestellen Lotterie

Wenn ich schnell ans Meer will, spiele ich “Bushaltestellen Lotterie”. Welcher Bus zuerst kommt, den nehme ich. Es gibt insgesamt 4 Orte zum Baden, dahin fahren 8 verschiedene Busse.

Diesmal war der Bus 81 Marsaxlokk als erster da. Marsaxlokk ist bekannt als malerisches Fischerdorf mit Markt und vielen Fischrestaurants. Finde den Ort nicht so besonders malerisch, es sind rundrum einige Industrieanlagen.

Nichtsdestoweniger ist es ganz schön hier. Eben nicht malerisch. Etwas versteckt gibt es einen kleinen Sandstrand.

Wer weiter laufen will, kann den berühmten St. Peter’s Pool aufsuchen. Es ist etwas überlaufen dort.  Aber ein außergewöhnlicher Ort. Für Leute die gerne von Klippen springen oder schnorcheln wollen, besser als der Sandstrand.

 

Baden in Xghajra

Xghajra ist der Ort neben den beiden Bürohochhäusern, die sich “Smart City” nennen. In einem davon arbeite ich.

Xghajra bietet sich neben der Mittagsbucht zum Baden nach Feierabend an.

Zuerst, so als Deutsche, war ich schon ein wenig skeptisch wegen dem vielen Felsen, konnte mir nicht vorstellen, dass man schön ins Meer kann mit den vielen Steinen.

 

Aber – mir ist es lieber mittlerweile oder eben auch recht, weil die meisten Sandstrände sind ziemlich überlaufen, und der Sand ist lästig. Da hab ich dann daheim das gschiss damit.

Die Malteser gehen gerne ans Meer und stellen praktisch ihr Wohnzimmer dort auf. Ist auch auf Felsen einfacher.

St Peter’s Pool

Der berühmte St Peter’s Pool. Gut, ich erlebe ihn mit gemischten Gefühlen. Kleiner als erwartet, schon ganz nett, aber völlig überlaufen.

Trotzdem, Schwimmen ist möglich. Wenn man Glück hat auch ein Plätzchen im Schatten. Werde aber so schnell nicht mehr hingehen.

Da gibt es bessere Plätze.  Oder vielleicht noch mal im Oktober nachschauen, ob sich der Ansturm gelegt hat.

Die Mittagsbucht

Nachdem ich in München Mittags immer im Büro geblieben bin, die Kantine war hervorragend und der Blick über die Gleise an der Donnersbergerbrücke nicht so übel, habe ich jetzt eine Mittagsbucht.

Hier im Büro gibt es keine Kantine, also geh ich ein bisschen raus ans Meer in der Pause. Die Bucht wirkt jeden Tag ganz anderes, mal ruhig, mal wild, mal romantisch. Auch schon dramatisch verschmutzt… Jeden Tag fast bringe ich eine Plastikflasche mit nach oben für den Müll. Aber möglicherweise landet sie sowieso wieder im Meer. Ein Thema, dass mich schon mitnimmt.

Wenn ich jeden Tag soetwas wundervolles wie diese Bucht sehe und dann feststelle, dass es nicht wertgeschätzt und gepflegt wird von uns Menschen.

Andererseits sitze ich da auf den Felsen und komme ganz natürlich in die Meditation, das Rauschen, die Wellen. Es ist sehr einfach, die Gedanken die da so aufploppen, beiseite zu schieben und mit den Wellen zu atmen.

Pretty Beach

Ich glaub der Name Pretty Beach ist schon älter. Gut, immer noch ein netter Sandstrand, aber der Blick, einstmals aufs offene Meer, richtet sich nun auf den Freihafen.

Irgendwie schon gerecht, ich konsumiere hier auch wie verrückt, das Zeug muss schließlich rangeschafft werden.

Andererseits sind diese Containerschiffe auch spannend. Eben einfach nicht romantisch. Wie so vieles hier.

Ich fahre trotzdem gerne hierher. Zwanzig Minuten mit dem Bus, schnell mal ins Meer gehupft, beim Trocknen ein Softeis essen. Anziehen, nach Hause fahren. Nassen Fleck am Sitz im Bus hinterlassen.

Mellieha Bay

Für nicht Malteser ist ja der Sandstrand das ultimative. Also musste ich unbedingt den längsten Sandstrand Maltas auskundschaften.

Der befindet sich in Mellieha, ziemlich am anderen Ende der Insel von mir aus gesehen. Die Fahrt hat sich gelohnt. Wirklich ein schöner Strand.

Das Wasser hat die perfekte Farbe. Es gibt ein paar Nachteile, die Hinfahrt wäre nicht das Problem, aber auf der Rückfahrt sind die Busse überfüllt, dass ist kein Vergnügen.

Die Atmosphäre ist hier auch “touristisch” im Gegensatz zu “einheimisch”.  Irgendwie nicht so entspannt. Trotzdem. Ich komme wieder. Einfach zu schön das Wasser.